Chinesisch lernen mit Laufen Update 14.09.2016

Chinesisch lernen mit Laufen Update 14.09.2016

Chinesisch lernen mit Laufen Update 14.09.2016. Gestern war ich wieder laufen gegangen. Die gleiche Route wie das letzte Mal: Von meiner Wohnung um den Schillerpark und zurück. Ich laufe jeden zweiten Tag, bin aber immer noch eine brutale Anfängerin. Ich will mit Laufen besser verstehen, wie Motivation funktioniert. 

Gestern war ich, wie versprochen, wieder laufen gegangen. Und es war wieder eines von den Malen, wo ich schon beim Laufen froh war, dass ich laufe. Gestern habe ich viel Recherche für den Artikel „10 Fakten über Chinesisch, die jeder Mensch wissen sollte (Teil 1)“ gemacht und habe es nicht geschafft, den Artikel zu Ende zu schreiben. Etwas frustriert war ich schon. Beim Laufen bin ich auch wieder auf neue Gedanken gekommen, die mich sehr erfrischten.

Chinesisch lernen mit Laufen Update 14.09.2016

Zuerst das Ergebnis wieder, gestern war ich 4,8 Kilometer gelaufen. Ähnliche Route, nur dieses Mal korrekter gemessen. Dafür habe ich knapp 32 Minuten gebraucht.

Chinesisch lernen mit Laufen 14.09.2016

Und so viel Zeit habe ich gebraucht:

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Seit ein paar Wochen schauen wir wieder „Prison Break„, allerdings nur die ersten Staffel. Das ist das zweite Mal, das ich es anschaue und kann noch gut mich daran erinnern, was ich beim ersten Mal gedacht habe.

Ich habe mir nämlich gedacht: Vorausgesetzt, dass das Gefängnis nicht so brutal wäre wie dort. Ich wäre gern einmal im Gefängnis für ein Jahr.

Pünktlich aufstehen, frühstücken. In der Bibliothek etwas lesen, etwas handwerkliches machen. Drei mal am Tag normal essen und früh ins Bett gehen. Damals hatte ich mir gewünscht, dass eine Macht über mir steht und mich zwingt, das zu machen, weil ich zuletzt auch weiß, dass es gut für mich ist. Aber irgendwo ist der freie Wille noch etwas wild. Er will nicht in einem solchen Rhythmus, ohne Verführung leben.

Aber der Wunsch ist da. Und das ist das, was ich mit diesem Update auch verbinde. Beim Laufen habe ich mir gedacht, dass ich einen Schritt näher zu einer disziplinierteren Chi gekommen bin. Ich brauche kein Gefängnis mehr, um ein gutes, geregeltes Leben zu führen. Ich bin so stark, dass ich mich selbst so regulieren kann. Laufen ist der erste Schritt: Es macht mir keinen Spaß, aber ich werde jeden zweiten Tag laufen. Und auf lange Sicht macht es mir eine große Freude.

Vielleicht erlebst Du gerade etwas ähnliches? Ganz gleich, ob Du in dem Moment Chinesisch gelernt hat, gelaufen bist, oder etwas anderes gemacht hast.

Viel Glück dabei! Wir sehen uns in zwei Tagen wieder!

 

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